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Wir führen regelmäßig Beschneidungen aus medizinischer Indikation wie auch aus kosmetischen Gründen (als sog. Wunsch-Beschneidung) durch.
Eine medizinische Indikation besteht meist bei einer Vorhautverengung, der so genannten Phimose, die jedoch bei Erwachsenen relativ selten auftritt. Bei Erwachsenen, die die Vorhaut nicht vollständig zurückziehen können, besteht nur dann Handlungsbedarf, wenn Schmerzen beim Geschlechtsverkehr oder Entzündungen auftreten. Ansonsten wird die Beschneidung aus kosmetischen Gründen sehr kontrovers diskutiert und wird von vielen Fachorganisationen als rein kosmetische beziehungsweise kulturelle Angelegenheit betrachtet.
Bei einer Wunschbeschneidung handelt es sich um eine solche Beschneidung aus kosmetischen oder kulturellen Gründen. Da hierbei vom Patienten meist konkrete Wünsche im Bezug auf das spätere Aussehen des Penis geäußert werden, ist der operative Aufwand meist deutlich höher als bei der medizinisch erforderlichen Beschneidung. Der Eingriff muss daher als kosmetische Operation vom Patienten in der Regel selbst bezahlt werden, d.h. er kann vom Arzt nicht mit der gesetzlichen Krankenkasse abgerechnet werden.
Nähere Informationen zu Beschneidungsarten und -verfahren finden Sie auf folgender Homepage: de.wikipedia.org/wiki/Zirkumzision
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